Projekt: „Fragen bilden – hier sind wir 2014/15“











Im Projekt: „Fragen Bilden – hier sind wir!“ zeigen sich rund vierzehn Kinder in ihren Stärken und überraschen mit Fragen zum Lebensgefühl in und außerhalb der Zwicke. Sie sind mit dem Audiogerät und der Digitalkamera unterwegs. Es werden Fragen gestellt zu Vorbildern „Glaubst Du, dass Du ein Vorbild brauchst?“. Zum Wettergefühl „Gehst Du gerne im Regen spazieren?“ oder „Bist Du schon mal einem Osterhasen begegnet?“


Ein Highlight war der Interviewtermin auf dem Berliner Fernsehturm. Mutig wurden Touristen, wenn es sein musste, auch auf englisch oder polnisch gefragt: „Wird Ihnen mulmig, wenn Sie hier hinuntersehen?“.


Zum Schluss gab es ein Resümee – Party mit Bildern, Audioaufnahmen, Obst und Keksen und einer Präsentation der eigenen Stärken.













Projektpartner:


Das Projekt wird in Kooperation mit dem Kinderclubhaus „Zwicke“ durchgeführt
und von Telekom gefördert.










Projekt: „Übergänge“











In unseren soziokulturellen Projekten werden die Teilnehmer/-Innen bei ihren „Übergängen“ begleitet. Bei den Übergänge zwischen Schule und Elternhaus, zwischen Schule und Ausbildung, zwischen dem öffentlichen Sozialraum Berlin- Neukölln und den kulturellen und touristisch geprägten Zentren Berlins. Das Projekt „Übergänge“ war so drei Jahre lang für knapp 20 Kinder und Jugendliche zu einem wichtigen interkulturellen Bindeglied geworden.

























Die Gruppe war von 2011 bis 2013 mit Mikrofon, Filmkamera und einer mobilen Studiobühne unterwegs im Berliner Stadtraum, positionierte sich an touristisch-interessanten Plätzen um dort Menschen nach einem Bild oder einer Stimmung über ihren Stadtteil Neukölln zu befragen. Die Jugendlichen interessierten sich für die Menschen, woher sie kommen, was sie über Neukölln wissen, ob Vorurteile bestehen und woher sie ihre Informationen haben. Im direkten Gespräch konnten sich fest-gefahrene Bilder wandeln und so manches Imageproblem sich zum Positiven wenden.
























Vier Jugendliche aus dem Projekt schafften 2011 den Übergang nach Dortmund, wo sie als Gäste auf dem Podium beim 1. RWE-Stiftungstag als charmante BotschafterInnen aus Berlin-Neukölln beeindruckten.


2013 fand ein Übergang zur Berufsorientierung statt – durch die tatkräftige Unterstützung und Sponsoring von Capgemini, konnten die TeilnehmerInnen bei
den Interviewaktionen Einblicke in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter des großen Unternehmens erhalten. Sie wurden dabei eingeladen, sich für ihre Schülerpraktika
dort zu bewerben.


Im zweiten Halbjahr 2013 konnte die interkulturelle Vermittlungsarbeit mit Mitteln des Bezirksamts Neukölln, Abteilung Jugend und Gesundheit fortgesetzt werden.


Die Teilnehmer/-Innen erleben sich als Teil der pluralen Gesellschaft, stärken ihre interkulturelle Kompetenz, erwerben Sprachkompetenz, lernen Toleranz und festigen das  Demokratieverständnis. Und sie lernen ihre Stadt Berlin in den verschiedenen Facetten kennen.




















Projektpartner:


RWE-Stiftung

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Capgemini, Deutschland Holding GmbH

Bezirksamt Neukölln, Bereich Jugend und Gesundheit



Soziokulturelle Projekte




Projekt: „Fragen bilden – hier sind wir 2015/16“














































Im Projektjahr 2016 waren wir mit 16 Teilnehmer/-Innen aus dem Kiez Gropiusstadt mit Audiogerät und Digitalkamera unterwegs, haben die Stadt kennengelernt und gezeigt: „Ich kann was!“. Sie haben den Film „Das blaue Fahrrad“ auf der Berlinale gesehen und dann den Regisseur Ümit Köreken auf türkisch und die jungen Besucher auf deutsch interviewt.


Auf der Siegessäule, im Spektrum und auf dem Fernsehturm wurden Besucher gefragt, ob es anstrengend war hochzugehen, nach ihrem Schwindelgefühl im Hexenhaus und wie weit sie gereist sind, um den Blick vom Fernsehturm genießen zu können.


Das absolute Highlight aber war die Einladung zur Woche der Umwelt im Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten. Dort wurden die Besucher zum Thema „Glück“ interviewt: „Was sollten Kinder ihrer Meinung nach tun, damit sie glücklich sind?“.


Bei der Abschlussparty wurde feierlich der „Ich kann was – Pass“ übergeben, gegessen und  getanzt. Die Teilnehmer/-Innen sind sich jetzt ihrer Stärken bewusst!











Projektpartner:


Das Projekt wird in Kooperation mit der Projektwerkstatt für Bildung und Integration durchgeführt und von der Telekom gefördert.